Archäo­lo­gie in Deutschland2021-08-30T12:37:36+00:00

ARCHÄOLOGIE IN DEUTSCHLAND

Archäo­lo­gie in Deutsch­land berich­tet über aktu­elle Grabun­gen, neueste Entde­ckun­gen und Forschun­gen von der Urzeit bis heute. Wich­ti­ger Bestand­teil jedes Hefts sind die neuen Funde und archäo­lo­gi­schen Infor­ma­tio­nen aus allen Bundes­län­dern. Jede Ausgabe hat einen inhalt­li­chen Schwer­punkt, der durch Berichte, Info­käs­ten und zahl­rei­che Abbil­dun­gen von verschie­de­nen Seiten beleuch­tet wird.

Archäo­lo­gie in Deutsch­land rich­tet sich glei­cher­ma­ßen an Fach­leute wie an das archäo­lo­gisch inter­es­sierte breite Publi­kum, sie ist die deutsch­spra­chige special inte­rest Zeit­schrift für archäo­lo­gisch inter­es­sierte Laien. Mit Ausflugs­tipps in der Rubrik “Sehens­wert” sowie einem Ausstellungskalender.

  • erscheint alle 2 Monate, 6 Ausga­ben im Jahr
  • Auflage 11.000, davon Abo 9.000
  • 30% Kombi-Rabatt auf Anzei­gen­bu­chun­gen in paral­le­len Ausga­ben von ANTIKE WELT

Media­da­ten

Verlag WBG, Darmstadt

Erschei­nungs­weise:
6 x im Jahr
jeweils in der zwei­ten Monats­hälfte von Januar, März, Mai, Juli, Septem­ber, November

Heft­for­mat: (B x H): 210 x 280 mm
Satz­spie­gel: (B x H): 190 x 254 mm
Druck: Offset, 70er Raster, EURO-Scala

Auflage:
Druck­auf­lage: durch­schnitt­lich 11.000
Aboauf­lage: durch­schnitt­lich 9.000

Preise:
1/1 Seite 4c innen / U2 / U4: 1.990 Euro / 2.500 Euro / 2.900 Euro
1/2 Seite 4c: 1.190 Euro
1/3 Seite 4c: 795 Euro
1/4 Seite 4c: 595 Euro
1/6 Seite 4c: 395 Euro
Beila­gen bis 20 g: 140 g / 1.000 Stück
Alle Preise netto zzgl. MwSt.

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Archäo­lo­gie in Deutschland

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Themen & Termine

Archäo­lo­gie in Deutschland

Ände­run­gen vorbehalten

Vorschau

AiD 6/2021

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Ausgabe: 6/2021
Thema: Roms Grenze an Rhein – Main – Donau
erscheint: 12.11.2021

Buchungs­schluss: 30.08.2021
DU-Schluss: 20.09.2021


aus dem Inhalt / Ände­run­gen vorbehalten:

Titel­thema
Roms Grenze an Rhein – Main – Donau
Ob Ober­­ger­­ma­­nisch-Raeti­­scher Limes, Hadri­ans­mauer oder Anto­ni­nus­wall – vom Limes sind vieler­orts eindrucks­volle Über­reste in der Land­schaft erhal­ten. Entlang der großen Flüsse waren Grenz­bau­ten teils nicht notwen­dig, teils wurden sie durch den Strom zerstört. Doch im Hinblick auf Länge und statio­nierte Trup­pen waren die Gren­zen entlang von Rhein, Main und Donau für die Römer bei der Siche­rung ihres Reiches außer­or­dent­lich wichtig.

Forschung
Groß­bau­stelle vor 170 Jahren
Nur weni­gen ist bekannt, dass im Egge­ge­birge seit 170 Jahren eine Baustelle aus der Pionier­zeit der Eisen­bahn nahezu unan­ge­tas­tet im Wald erhal­ten geblie­ben ist. Dieses einma­lige Monu­ment wurde nun im Rahmen eines mehr­jäh­ri­gen Koope­ra­ti­ons­pro­jekts näher erforscht.

Europa 1
Neues von den Pikten
Pikten legten einst den Grund­stein für das moderne Schott­land. Spuren hinter­las­sen haben sie jedoch nur wenige, was die Erfor­schung dieses Volkes zu einer beson­de­ren Heraus­for­de­rung macht. Dieser stel­len sich Forscher der Univer­si­tät Aber­deen im Rahmen des »Nort­hern Picts Project«.

Europa 2
100 Jahre Montelius
Der 1843 in Stock­holm gebo­rene Oskar Monte­lius befasste sich vor allem mit der skan­di­na­vi­schen Bron­ze­zeit und gehörte zu den ersten Forschern, die sich syste­ma­tisch mit der Datie­rung prähis­to­ri­scher Fund­stü­cke befass­ten. Von ihm stammt eine Methode, die auch die Geogra­phie der Fund­orte und die Morpho­lo­gie der Funde ausnutzt. Er prägte die Defi­ni­tion des geschlos­se­nen Fundes für den Fund­zu­sam­men­hang eines gleich­zei­tig nieder­ge­leg­ten und unge­stör­ten Befundes.

Welt­weit
Die Gärten von Uruk
Keil­schrift­texte, darun­ter das berühmte Gilga­­mesch-Epos berich­ten von Gärten und Feldern in altori­en­ta­li­schen Städ­ten. In Uruk (Südirak) weisen inzwi­schen viele archäo­lo­gi­sche und geophy­si­ka­li­sche Daten nach, wo diese gele­gen haben und mit welchem Aufwand sie bewäs­sert wurden.

Report 1
Enigma: Funde in der Ostsee
Seit 2019 bergen Forschungs­tau­cher der Kieler Firma Subma­ris im Auftrag des WWF (World Wide Fund For Nature) herren­lose Fischer­netze. Erst kürz­lich stie­ßen sie dabei in der Ostsee auf sieben Chif­frier­ma­schi­nen. Aufgabe der archäo­lo­gi­schen Denk­mal­pflege ist es nun, zum einen mit den gebor­ge­nen Objek­ten und zum ande­ren mit der Fund­stelle umzugehen.

Report 2
Bardo­wick – Aufstieg, Blüte und Fall: Ein früh­mit­tel­al­ter­li­ches Handels­zen­trum an der Ilmenau
Bardo­wick gehört zu den ältes­ten Städ­ten, die nach den Sach­sen­krie­gen der Karo­lin­ger­zeit in Nord­deutsch­land aufblüh­ten. Bedeu­tend war der Handel vor allem nach Osten mit den Slawen, bis Hein­rich der Löwe für den Nieder­gang des einst blühen­den Plat­zes sorgte.

Sehens­wert
Vom Ring­wall zum Römer­kas­tell: Hofheims Hausberg
Den zwischen Frank­furt und Wies­ba­den in die Maine­bene vorsprin­gen­den Kapel­len­berg bei Hofheim haben bereits in der Altstein­zeit Menschen aufge­sucht. Später wurde der expo­nierte Höhen­rü­cken als Bestat­tung­platz, Schutz­zone, Sied­lungs­areal, Beob­ach­tungs­pos­ten und Rück­zugs­ort genutzt. Ein archäo­lo­gi­scher Rund­weg erschließt seine verschie­de­nen Facet­ten. Die Stadt zu seinen Füßen lohnt eben­falls einen Besuch.


Kombi-Rabatt: 30% bei gleich­zei­ti­ger Buchung in ANTIKE WELT

AiD 5/2021

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Ausgabe: 5/2021
Thema: Mega­bau­ten der Stein­zeit – Kalen­der, Obser­va­to­rium, Kult?
erscheint: 21.09.2021

Buchungs­schluss: 05.07.2021
DU-Schluss: 23.07.2021


aus dem Inhalt / Ände­run­gen vorbehalten:

Thema
Mega­bau­ten der Steinzeit
Seit Luft­bil­der und geophy­si­ka­li­sche Prospek­tio­nen zum gängi­gen Instru­men­ta­rium der Archäo­lo­gie gehö­ren, findet man in Mittel­eu­ropa immer mehr riesige kreis­för­mige Graben­an­la­gen der Stein­zeit. Wozu dien­ten diese im 5. Jt. v.Chr. mit großem Aufwand errich­te­ten Bauten? Bei der Deutung der Befunde schwankt die Wissen­schaft zwischen Kalen­der, Obser­va­to­rium und Kult: Die Autoren des Themas brin­gen uns auf den neues­ten Stand.

Forschung
Quer­schnitt durch die Jahrtausende
Im frän­ki­schen Gips­karst der Winds­hei­mer Bucht wird Gips im Tage­bau gewon­nen. Hier bietet sich die ideale Gele­gen­heit, eine von der Wissen­schaft stief­müt­ter­lich behan­delte Klein­re­gion exem­pla­risch zu erfor­schen. Archäo­lo­gie und Natur­wis­sen­schaft gehen dabei eine Symbiose ein: Die Wech­sel­wir­kun­gen von Mensch und Natur können über viele Jahr­tau­sende bis in die letzte Eiszeit zurück­ver­folgt werden.

Welt­weit
Jomon auf Hokkaido
Archäo­lo­gie auf der nörd­lichs­ten Insel Japans: Stra­te­gien des Lebens entlang von Küsten und Ufern im Nord­wes­ten des Pazi­fi­schen Feuerrings seit der letz­ten Eiszeit. Sie verbin­den Tradi­tio­nen zirkum­po­la­rer und südli­cher Völker mit eige­nen Tech­ni­ken, um sich dem Klima- und Land­schafts­wan­del anzupassen.

Europa
Havor auf Gotland
Die auf Gotland leben­den Wikin­ger knüpf­ten an uralte Tradi­tio­nen an. Anstelle auf den neu etablier­ten Kirch­hö­fen bestat­te­ten sie ihre Toten noch in christ­li­cher Zeit für einige Jahr­hun­derte auf Gräber­fel­dern, die seit der späten Bron­ze­zeit exis­tier­ten. Havor erlaubt einen tiefen Einblick, wie die Wikin­ger die Vergan­gen­heit wahrnahmen.

Report 1
Himmels­scheibe von Nebra – eine Gebrauchsanweisung
Die Gold­ein­la­gen auf der Bron­ze­scheibe aus der Zeit um 1600 v.Chr. bilden astro­no­mi­sche Phäno­mene ab – so viel man weiß, welt­weit die älteste Darstel­lung dieser Art. Doch welchem Zweck diente das? Alfred Reichen­ber­ger erläu­tert, wie anhand der Scheibe Mond- und Sonnen­jahr in Über­ein­stim­mung gebracht werden können.

Report 2
Initia­tive Kelten­land – eine Koope­ra­tion zwischen den Ländern Baden-Würt­­te­m­­berg und Hessen

Inter­view Erwin Keefer und André Wais von der AiD mit Prof. Dr. Dirk Krausse, Refe­rats­lei­ter Archäo­lo­gi­sche Denk­mal­pflege vom Landes­amt für Denk­mal­pflege im Regie­rungs­prä­si­dium Stutt­gart, über die Initia­tive Kelten­land. Eine Koope­ra­tion zwischen den Ländern Baden-Würt­­te­m­­berg und Hessen.

Sehens­wert
Ausflug ins Keltenland
Der Magda­le­nen­berg bei Villin­­gen-Schwen­­nin­­­gen mit herr­li­cher Aussicht auf Schwarz­wald und Schwä­bi­sche Alb spart nicht an Super­la­ti­ven. Größ­ter eisen­zeit­li­cher Grab­hü­gel, bedeu­tends­ter hall­statt­zeit­li­cher Holz­fund und das zuge­hö­rige Museum mit Funden und Grab­kam­mer nur einen klei­nen Spazier­gang weit entfernt in einer mittel­al­ter­li­chen Stadt.


Kombi-Rabatt: 30% bei gleich­zei­ti­ger Buchung in ANTIKE WELT

AiD 4/2021

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Ausgabe: 4/2021
Thema: Von der Latrine ins Labor
erscheint: 23.07.2021

Buchungs­schluss: 03.05.2021
DU-Schluss: 28.05.2021


aus dem Inhalt / Ände­run­gen vorbehalten:

Titel­thema
Von der Latrine ins Labor
Nase zu und durch! Denn jenseits der nicht gerade betö­ren­den Düfte von Fäka­lien liegt das reinste Para­dies, zumin­dest für Archäo­lo­gen. Immer­hin sind Infor­ma­tio­nen aus Kloa­ken für die Wissen­schaft häufig wert­vol­ler als Silber und Gold. Im Verlauf von Jahr­hun­der­ten entwi­ckeln sie sich zu klas­si­schen Fund­grube für die Erfor­schung der mate­ri­el­len Alltags­kul­tur schlecht­hin. Ein Fens­ter zum Leben der Städ­ter in Römer­zeit, Mittel­al­ter und Neuzeit.

Forschung
Neue Entde­ckun­gen am Federsee
In kaum einem ande­ren Feucht­ge­biet Euro­pas sind so viele prähis­to­ri­sche Sied­lun­gen, Einbäume, Stege und Bohlen erhal­ten wie im Feder­see­be­cken. Inten­sive Rettungs­gra­bun­gen der letz­ten Jahre haben immer weitere neue Fund­stel­len zutage gebracht.

Welt­weit
Afri­kas unbe­kannte Netzwerke
Das Deut­sche Archäo­lo­gi­sche Insti­tut erforscht im Rahmen des Programms »Entan­gled Africa« inner­afri­ka­ni­sche Bezie­hun­gen und Vernet­zun­gen der letz­ten 6000 Jahre bis zum Beginn der Kolo­ni­al­zeit. Das Spek­trum reicht von rela­tiv gut erforsch­ten bis hin zu unbe­kann­ten Regio­nen südlich der Sahara.

Europa 1
Kupfer­zeit auf der Iberi­schen Halbinsel
Noch Stein­zeit, aber schon Metall­ver­ar­bei­tung: In der Kupfer­zeit ab etwa 3000 v.Chr. entstan­den auf der iberi­schen Halb­in­sel außer­ge­wöhn­lich große Sied­lun­gen. Es liegt nahe, diese Entwick­lung auf die Ausbeu­tung von Kupfer­mi­nen zurück­zu­füh­ren. Aktu­elle Ausgra­bun­gen im spani­schen Valen­cina de la Concep­ción stüt­zen diese Vermutung.

Europa 2
Der Hort von Bánov in Böhmen
2017 entdeckt, zählt der Schatz­fund von Bánov zu den weni­gen jünge­ren Fällen, die unser Wissen über die Hall­statt­kul­tur nennens­wert erwei­tert haben. Mit bis zu 2000 Bern­stein­per­len ist es der größte geschlos­sene vormit­tel­al­ter­li­che Bern­stein­fund in der Tsche­chi­schen Republik.

Report 1
Wracks aus dem Ersten Weltkrieg
In den Gewäs­sern vor der Insel Helgo­land liegen sie bis zu 45 m tief am Meeres­grund: Wracks des Ersten Welt­kriegs. Sie sind stille Zeugen der Gefechte, fernab des erbit­ter­ten Stel­lungs­krie­ges an der Westfront.

Report 2
Frank­fur­ter Förder­ver­ein im Fokus
In Zeiten, in denen das Geld knapp ist, können Förder­ver­eine Projekte stem­men, die sonst nicht möglich wären. Von solchen priva­ten Initia­ti­ven profi­tie­ren beide Seiten, Publi­kum und Profi-Archäo­­lo­­gen: Fall­bei­spiel Archäo­lo­gi­sches Museum Frankfurt.

Sehens­wert
Stade und Klos­ter Harsefeld


Kombi-Rabatt: 30% bei gleich­zei­ti­ger Buchung in ANTIKE WELT

AiD 3/2021

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Ausgabe: 3/2021
Thema: Wett­kämpfe der Vorzeit
erscheint: 27.05.2021

Buchungs­schluss: 01.03.2021
DU-Schluss: 22.03.2021


aus dem Inhalt / Ände­run­gen vorbehalten:

Thema
Wett­kämpfe der Vorzeit
Sport und Spiel nahmen bei Grie­chen und Römern eine ganz zentrale gesell­schaft­li­che Rolle ein. Aber kann­ten auch ihre nörd­li­chen Nach­barn — die kelti­schen oder germa­ni­schen Kultu­ren Mittel­eu­ro­pas — Wett­kämpfe? Und: Liegen die Ursprünge des Sports gar in der Jung­stein­zeit? Ausge­hend von neuen archäo­lo­gi­schen Entde­ckun­gen in Deutsch­land bege­ben wir uns auf Spurensuche.

Forschung
Zwischen Matro­nen­hei­lig­tum und Montanregion
in Netters­heim an der Straße von Köln nach Trier grün­de­ten Römer die Sied­lung Marco­ma­gus. Jüngste Unter­su­chun­gen zeich­nen die wech­sel­volle Geschichte des Ortes nach von den Anfän­gen im frühen 1. Jh. bis zur Aufgabe im mitt­le­ren 5. Jh.

Welt­weit
Ethnoar­chäo­lo­gen in Sibirien
In der Taiga West­si­bi­ri­ens forscht ein russisch-deut­­sches Team bei den Selku­pen, einer Gruppe aus der Sprach­ge­mein­schaft der Samo­je­den: Wie funk­tio­niert ein mobi­les Sied­­lungs- und Wirt­schafts­sys­tem bei heute leben­den Jägern, Samm­lern und Rentier­hir­ten? Unter­sucht werden Wohn­for­men, Rentier­zucht und Vorrats­hal­tung, aber auch die Frage: Wie zeigen sich soziale und wirt­schaft­li­che Prozesse im archäo­lo­gi­schen Befund?

Europa
Feucht­bo­den­sied­lun­gen im Südwestbalkan
Die Seen­re­gion des Südwest­bal­kans (Alba­nien, Grie­chen­land und Nord­ma­ze­do­nien) weist eine hohe Dichte an prähis­to­ri­schen Feucht­bo­den­sied­lun­gen auf. Die hervor­ra­gen­den Erhal­tungs­be­din­gun­gen für orga­ni­sche Mate­ria­lien gehen mit metho­di­schen Möglich­kei­ten einher, detail­lierte Erkennt­nisse zur frühes­ten Land­wirt­schaft in Europa sowie deren Zusam­men­hang mit Umwelt und Klima zu gewinnen.

Report 1
Archäo­lo­gie der NS-Zwangslager
Mit ihrer Wander­aus­stel­lung »Ausge­schlos­sen — Archäo­lo­gie der NS-Zwangs­­la­­ger« gehen Berlin und Bran­den­burg neue Wege der Vermit­t­­lungs- und Erinnerungsarbeit.

Report 2
Sonden­gän­ger unter­schlägt Funde
Vom Amts­ge­richt in Merse­burg, Sach­­sen-Anhalt, wurde die Unter­schla­gung eines spät­bron­ze­zeit­li­chen Horts verhan­delt. Das Verfah­ren zeigt, in welchem Ausmaß die Boden­denk­mal­pflege mit ille­ga­len Sonden­gän­gern zu kämp­fen hat.

Sehens­wert 1
Königs­pfalz Tilleda
Die mittel­al­ter­li­chen Herr­scher führ­ten im wahrs­ten Sinne des Wortes ein »bewegtes«Leben: Statt von einer Haupt­stadt aus zu regie­ren, muss­ten sie stän­dig unter­wegs sein, um vor Ort den Zusam­men­halt des Heili­gen Römi­schen Reiches zu sichern. Doch wo kamen sie und ihr Tross auf den langen Reisen unter? Zum Beispiel auf der Königs­pfalz Tilleda am südli­chen Harzrand.

Sehens­wert 2
Stein­rinne Bilzingsleben
Im Herzen Deutsch­lands, am Nord­rand des Thürin­ger Beckens, liegt ein archäo­lo­gi­scher Fund­platz von außer­ge­wöhn­li­cher Bedeu­tung: In »Stein­rinne« Bilzings­le­ben lebte der Homo erectus.


Kombi-Rabatt: 30% bei gleich­zei­ti­ger Buchung in ANTIKE WELT

AiD 2/2021

Vorschau

Ausgabe: 2/2021
Thema: KachelOfenKacheln
erscheint: 24.03.2021

Buchungs­schluss: 08.01.2021
DU-Schluss: 25.01.2021
Beila­gen liefern bis: 22.02.2021


aus dem Inhalt / Ände­run­gen vorbehalten:

Thema
Kachel­OFENKa­cheln
Ein echter Dauer­bren­ner: Auch in der Gegen­wart weiß man die Annehm­lich­kei­ten eines wärmen­den Kachel­ofens zu schät­zen. Die bislang ältes­ten Nach­weise stam­men aus dem 9./10. Jh. n.Chr. Für Archäo­lo­gen sind die Kacheln aus Kera­mik zuver­läs­sige Zeug­nisse zu Hand­werk, Kunst und Alltags­kul­tur in Mittel­al­ter und Neuzeit.

Forschung
Neoli­thi­sche Land­schaft im Moor
Ab 3500 v.Chr. errich­te­ten Bauern der Trich­ter­be­cher­kul­tur in Nord­deutsch­land Tausende von Großstein­grä­bern. Nur wenige sind erhal­ten — und die meist in deso­la­tem Zustand. Mit Ausnah­men: Im Elbe-Weser-Drei­eck erstreckt sich unter den letz­ten Moor­res­ten eine weit­ge­hend unge­störte jung­stein­zeit­li­che Land­schaft, die derzeit unter­sucht wird.

Welt­weit
Auf die Alm im Kaukasus
Der »Berg der Spra­chen«, wie ihn die Antike nannte, ist die zentrale Schnitt­stelle zwischen eura­si­schen Step­pen und Vorde­rem Orient. Ab dem frühen 3. Jt. v.Chr. zogen am Kauka­sus mobile Vieh­züch­ter durch Steppe und Gebirge. Neue Forschun­gen zeigen: Offen­bar entwi­ckelte sich daraus noch in der Bron­ze­zeit ab etwa 2000 v.Chr. eine Almwirt­schaft mit festen Sied­lun­gen im Gebirge.

Report
1700 Jahre jüdi­sches Leben in Deutschland
Das bundes­weite Jubi­lä­ums­jahr »1700 Jahre jüdi­sches Leben in Deutsch­land« widmet sich mit einem Jahres­zy­klus an Veran­stal­tun­gen den viel­fäl­ti­gen Spuren jüdi­schen Lebens in Deutsch­land. Das Beispiel des mittel­al­ter­li­chen jüdi­schen Köln und seines kultu­rel­len Erbes steht dabei symbol­haft für die Entwick­lung in vielen deut­schen Städten.

Europa
Begrün­der der norwe­gi­schen Archäologie
Gabriel Gustaf­son wurde welt­weit bekannt als Ausgrä­ber des Schiffs­gra­bes von Oseberg. Doch für die norwe­gi­sche Archäo­lo­gie leis­tete er weit mehr: Gustaf­son orga­ni­sierte u.a. die Einrich­tung des Histo­risk Museum in Oslo und war maßgeb­lich an der Einfüh­rung eines Denk­mal­schutz­ge­set­zes betei­ligt. Eine Würdi­gung seiner Verdienste ist längst fällig.

Report
Archäo­lo­gie im Gerichtssaal
Vor dem Gericht in Merse­burg, Sach­­sen-Anhalt, wurde die Unter­schla­gung eines spät­bron­ze­zeit­li­chen Horts verhan­delt. Das Verfah­ren zeigt: Ille­gale Sonden­gän­ger sind nach wie vor ein viru­len­tes Problem für die Bodendenkmalpflege.

Sehens­wert
Mainz — mittel­al­ter­li­che Metro­pole mit römi­schen Wurzeln
»Wenn einer in Mainz eine Grube gräbt, fällt bekannt­lich ein Römer­schiff heraus.« Dieser Satz machte 1981/82 während der Ausgra­bung fünf anti­ker Kriegs­schiffe die Runde. Doch Mogon­ti­a­cum, in dessen Mauern später ein mäch­ti­ges mittel­al­ter­li­ches Zentrum heran­wuchs, hat noch viel mehr zu bieten.


Kombi-Rabatt: 30% bei gleich­zei­ti­ger Buchung in ANTIKE WELT

AiD 1/2021

Vorschau

Ausgabe: 1/2021
Thema: Frühes Bier
erscheint: 16.01.2021

Buchungs­schluss: 30.10.2020
DU-Schluss: 21.11.2020


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Titel­thema
Bier — die Anfänge
Das flüs­sige Brot ist so alt wie die ­bäuer­lichen Kultu­ren des frucht­ba­ren Halb­monds. Ja, es gibt sogar die — nicht belegte — Hypo­these, der Bedarf an Bier für fest­li­che Gelage sei um 10000 v.Chr. ein entschei­den­der Anstoß zur Kulti­vie­rung von Getreide gewe­sen. Gewiss ist das erfri­schende und sätti­gende Getränk eng mit der Kultur­ge­schichte des Menschen verbun­den. Beglei­ten wir die Bier­for­scher bei einem Parforce­ritt quer durch die vorge­schicht­li­che Alte Welt.

Forschung
Mittel­al­ter: Leben im Frauenkloster
Hinter Klos­ter­mau­ern verbannte Jung­fern oder selbst­wusste gebil­dete Frauen — die Welt der mittel­al­ter­li­chen Nonnen ist voller Über­ra­schun­gen. Klos­ter Mari­en­wer­der bei Seehau­sen in der Ucker­mark wurde einge­hend erforscht. Fast 900 Kera­mik­ge­fäße, Dutzende von Messing­scha­len, Pilger­zei­chen, Blei­sie­gel vom Nieder­a­del bis hin zum Papst — archäo­lo­gi­sche Funde beleuch­ten Alltag, Wirt­schaft und Fröm­mig­keit in einem mittel­al­ter­li­chen Nonnenkonvent.

Welt­weit
Groß­bau­stelle Cheops-Pyramide
Die höchste Pyra­mide der Welt, Grab­mal für den ägyp­ti­schen Pharao Cheops, ist eines der Sieben Welt­wun­der der Antike. Cheops regierte 2620 bis 2580 v.Chr.: Während in Mittel­eu­ropa Schnur­ke­ra­mik und Glocken­be­cher das Ende der Jung­stein­zeit einlei­ten, entsteht am Nil eine Groß­bau­stelle vom Format des Flug­ha­fens Berlin Bran­den­burg — mit ähnli­chen Proble­men bis hin zur Befürch­tung, nicht recht­zei­tig fertig zu werden.

Europa
Land­schafts­ar­chäo­lo­gie in Thessalien
Syste­ma­ti­sche Ober­flä­chen­be­ge­hun­gen in Thes­sa­lien führ­ten zur Einbin­dung bereits bekann­ter Sied­lungs­hü­gel in ein Geoin­for­ma­ti­ons­sys­tem und zur Neuent­de­ckung ausge­dehn­ter Flach­sied­lun­gen. Diese lassen neue Rück­schlüsse auf die Nutzung der Land­schaft in prähis­to­ri­scher Zeit zwischen ca. 6500 und 3300 v. Chr. zu.

Europa
UNESCO-Welt­­­ku­l­­tur­erbe Klos­ter St. Johann in Müstair
Im Sommer 2020 bot der Ausbau der Kantons­strasse dem Archäo­lo­gi­schen Dienst Grau­bün­den die Möglich­keit, in einer mehr­wö­chi­gen Notgra­bung erst­mals einen 6 m brei­ten und 130 m langen Strei­fen südlich des Klos­ters archäo­lo­gisch zu untersuchen.

Report
Publi­­ka­­ti­ons-Stau in der Archäologie
Mit Ausgra­ben allein ist es noch lange nicht getan. Eine Faust­for­mel besagt: Auswer­tung und Publi­ka­tion dauern mindes­tens doppelt so lang wie die Grabung. Gesetz­li­che Rege­lun­gen wie die Konven­tion von Malta verschär­fen das Problem noch: ein Lösungsansatz.

Sehens­wert
Olden­dor­fer Toten­statt Mitten in der Lüne­bur­ger Heide liegt die Olden­dor­fer Toten­statt: Um Hünen­bet­ten der Trich­ter­be­cher­kul­tur grup­pie­ren sich bron­ze­zeit­li­che Hügel und eisen­zeit­li­che Urnen­gä­ber. Hier regierte ab 3700 v.Chr. vier Jahr­tau­sende lang der Tod. Auf Wander­we­gen durch die karge Heide lässt sich das mühe­volle Leben und Ster­ben unse­rer Vorfah­ren erah­nen. Dazu Info­kas­ten mit Hinwei­sen auf: Olden­dor­fer Toten­statt, Wander­weg “Sagen­haf­ter Hünen­weg”, Wander­weg “Köni­­gin­­nen-Weg”, Museum Oldendorf/Luhe, div. Netz-Links


Kombi-Rabatt: 30% bei gleich­zei­ti­ger Buchung in ANTIKE WELT

AiD 6/2020

Vorschau

Ausgabe: 6/2020
Thema: Macht am Rhein
erscheint: 12.11.2020

Buchungs­schluss: 31.08.2020
DU-Schluss: 21.09.2020

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Titel­thema
Macht am Rhein
Der Rhein rückte in der Zeit Karls des Großen vom Rand in das Zentrum des Reiches. Das Land zu beiden Seiten des Stroms blieb über viele Jahr­hun­derte die wich­tigste Bühne der Macht, eine Platt­form für Kaiser, Könige und Fürs­ten, die histo­ri­sche Zeichen setz­ten: Dome, Burgen, Pfal­zen, Kirchen, Klös­ter und aufblü­hende Städte. Die Wurzeln der Macht am Rhein jedoch findet man in Spät­an­tike und Früh­mit­tel­al­ter — ein weites Feld für archäo­lo­gi­sche Forschungen.

Forschung
Wähle­ri­sche Neandertaler?
Gestein war ein wich­ti­ger Werk­stoff im Mittel­pa­läo­li­thi­kum. Doch wie effi­zi­ent gingen die Nean­der­ta­ler mit diesem Rohma­te­rial um? Gibt es Hinweise auf Quali­täts­kri­te­rien? Betrie­ben sie sogar eine Form von Recy­cling? Ein Blick auf Fund­stel­len im nörd­li­chen Rhein­land und West­fa­len bringt Antwor­ten auf diese und viele weitere Fragen.

Welt­weit
Römer im Heili­gen Land
Etwa 40 km südöst­lich von Naza­reth liegt Tel Shalem. Das römi­sche Mili­tär hielt den Ort im 2. und 3. Jh. besetzt, was insbe­son­dere während des Bar-Kochba-Aufstands 132 bis 136 n.Chr. von Bedeu­tung war. Bei neuen Grabun­gen der Univer­si­tät Köln konnte jüngst das Stabs­ge­bäude des Mili­tär­la­gers mit Fahnen­hei­lig­tum und voll­stän­dig erhal­te­nem Mosaik frei­ge­legt werden.

Europa
Bron­ze­hand von Prêles
Ähnlich der Himmels­scheibe von Nebra öffnet die im Okto­ber 2017 gefun­dene Bron­ze­hand von Prêles ein Fens­ter zur Vorstel­lungs­welt und Gestal­tungs­kraft der Menschen von vor 3500 Jahren. Als älteste bekannte in Metall gegos­sene Darstel­lung eines mensch­li­chen Körper­teils berührt diese die Menschen bis heute.

Report 1
Eisen­zeit — Europa ohne Grenzen
Die eisen­zeit­li­chen Kultur­ver­hält­nisse präg­ten große Teile des 1. Jt. v. Chr. Inno­va­tio­nen sowie kultu­relle und ethni­sche Umwäl­zun­gen verän­der­ten große Teile Euro­pas nach­hal­tig. In der Ausstel­lung »Eisen­zeit — Europa ohne Gren­zen« werden fast 1500 Objekte aus der Vorrö­mi­schen Eisen­zeit aus dem Gebiet zwischen Atlan­tik und Ural bis hin zum Kauka­sus präsen­tiert und damit die Kultur­ent­wick­lung im gesamt­eu­ro­päi­schen Raum wider­ge­ge­ben. Im Zentrum stehen dabei die 1945 kriegs­be­dingt in die Sowjet­union verbrach­ten Kulturgüter.

Report 2
Mit VR-Brille ins Megalithgrab
Hünen­bet­ten, Großstein­grä­ber, Mega­li­thik — urtüm­li­che Bauten präg­ten das Spät­neo­li­thi­kum von etwa 3500 bis 2800 v.Chr. Die Großen Sloo­ps­teene nahe Osna­brück sind das am besten erhal­tene Großstein­grab West­fa­lens: Eine App für Smart­phone, Tablet und PC ermög­licht ein ultra­mo­der­nes Erleb­nis des Kollek­tiv­grabs im virtu­el­len Raum.

Inter­view
Dieter Planck im Gespräch
Zusam­men mit Prof. Dr. Hugo Borger, Dr. Joachim Reich­stein und Dr. Renate Eich­horn war Prof. Dr. Planck maßgeb­lich an der Grün­dung der Archäo­lo­gie in Deutsch­land betei­ligt. Bis heute gehört er zu den Heraus­ge­bern der Zeit­schrift. Mit dem Ausgang dieses Jahres zieht er sich nun zurück — Anlass genug für die Redak­tion, mit ihm über die letz­ten 35 Jahre zu sprechen.

Sehens­wert
Sülchen und Rottenburg
Kelten, Römer, Aleman­nen — sie alle haben im Neckar­tal zwischen Rotten­burg und Tübin­gen Spuren hinter­las­sen. Darun­ter Sume­lo­cenna, eine der bedeu­tends­ten Römer­städte im heuti­gen Baden-Württemberg.


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AiD 5/2020

Ausgabe: 5/2020
Thema: Die Germa­nen
erscheint: 11.09.2020

Buchungs­schluss: 06.07.2020
DU-Schluss: 24.07.2020

aus dem Inhalt / Ände­run­gen vorbehalten:

Titel­thema
Die Germa­nen
Den Begriff »Germa­nen« prägte ursprüng­lich Julius Cäsar als Instru­ment für seine poli­ti­schen Absich­ten. Die Bezeich­nung wurde bald auf die barba­ri­schen Völker­schaf­ten jenseits des Rheins ausge­dehnt, mit denen sich Rom ab der Mitte des 1. Jh. v.Chr. ausein­an­der­set­zen musste. Neue Forschun­gen beleuch­ten diese viel­ge­stal­tige Welt zwischen Rhein und Weich­sel. Dabei zeigen sich sowohl Unter­schiede als auch über­re­gio­nale Verbin­dun­gen. Immer besser zu grei­fen ist das Zusam­men­spiel von Gesell­schaft, Land­wirt­schaft, Hand­werk, Krieg­füh­rung, Wege­net­zen und Sied­lun­gen. Mit dem Beginn der Völker­wan­de­rung ab etwa 400 n.Chr. verän­dert sich diese Welt — von Germa­nen ist dann keine Rede mehr.

Forschung
Brun­nen der Lini­en­band­ke­ra­mik
Seit moderne Grabun­gen riesige Flächen erfas­sen, nimmt die Anzahl lini­en­band­ke­ra­mi­scher Brun­nen rapide zu. Der Öffent­lich­keit werden die Neuent­de­ckun­gen oft präsen­tiert als »größ­ter«, »tiefs­ter« oder »ältes­ter« Befund. Wich­ti­ger als Super­la­tive ist jedoch ihr Wert für die Wissen­schaft: Funde aus Brun­nen erschlie­ßen die unbe­kannte Welt der neoli­thi­schen Holzbearbeitung.

Welt­weit
Salz­mu­mien im Iran
Schon vor über 2500 Jahren wurde am Salz­berg von Douz­lākh im Nord­wes­ten Persi­ens Stein­salz unter­tage abge­baut. Im Verlauf der Jahr­tau­sende erlebte das Berg­werk mindes­tens vier schwere Unfälle. Das Salz hat die verun­glück­ten Berg­män­ner konser­viert. Die »Salz­män­ner«, wie sie genannt werden, ihr Werk­zeug und ihre Klei­dung sind teils exzel­lent erhalten.

Europa
Spitz­ber­gen
Entlang der Küsten der norwe­gi­schen Insel­gruppe Spitz­ber­gen liegt eine Viel­zahl archäo­lo­gi­scher Stät­ten. Aufgrund der Klima­er­wär­mung sind diese jedoch zuneh­mend durch Erosion bedroht. Allen voran die bislang durch Perma­frost geschütz­ten Gräber­fel­der der Walfän­ger des 17. und 18. Jh. Über ihr Leben und ihren Arbeits­all­tag ist indes­sen wenig bekannt. Und so befin­den sich die Archäo­lo­gen im Wett­lauf mit der Zeit.

Report
Luft­bild­ar­chäo­lo­gie und Klima­wan­del
Die Sommer der beiden vergan­ge­nen Jahre waren beson­ders in Mittel­deutsch­land äußerst trocken. Während die Land­wirt­schaft unter dem Klima­wan­del leidet, bieten sich der archäo­lo­gi­schen Denk­mal­pflege Chan­cen auf neue Entde­ckun­gen. Der Autor ist Luft­bild­ar­chäo­loge in Sach­sen und beob­ach­tet die Entwick­lung seit vielen Jahren.

Report
100 Jahre amtli­che Boden­denk­mal­pflege in West­fa­len
100 Funde, 21 Museen und 3‑D‑Objekte: Die LWL-Archäo­­lo­­gie für West­fa­len nimmt das 100-jährige Jubi­läum der amtli­chen Boden­denk­mal­pflege zum Anlass für eine Publi­ka­tion und eine Online-Ausstellung.

Sehens­wert
Römer­grab Weiden und Via Belgica
Das am besten erhal­tene römi­sche Grab nörd­lich der Alpen wurde 2019 als Lern- und Erleb­nis­ort eröff­net. Der Weg dort­hin führt über den High­way der Antike, die Via Belgica.


 

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AiD 4/2020

Ausgabe: 4/2020
Thema: Anfänge der Stadt
erscheint: 16.07.2020

Buchungs­schluss: 05.05.2020
DU-Schluss: 29.05.2020

aus dem Inhalt / Ände­run­gen vorbehalten:

Titel­thema
Anfänge der Stadt

Bis zur Indus­tria­li­sie­rung prägte keine andere Epoche unsere Sied­lungs­land­schaft so stark wie die Jahr­zehnte um 1200. Städte wurden in großer Zahl gegrün­det, bereits bestehende tief­grei­fend verän­dert. Groß­flä­chige Grabun­gen der letz­ten Jahre haben unser Verständ­nis von diesem Gesche­hen funda­men­tal verän­dert. Dem Bild einer lang­sam voran­schrei­ten­den Entwick­lung stehen nun Zeug­nisse einer dyna­mi­schen Entwick­lung gegen­über. Beispiele aus ganz Deutsch­land bele­gen umfas­sende Planun­gen und effi­zi­ente Baumethoden.

Forschung
Kelti­sches Erbe am Staffelberg
Die Ergeb­nisse jüngs­ter Ausgra­bun­gen am Staf­fel­berg in Ober­fran­ken sind ein selte­ner Glücks­fall für die Forschung, aber auch für den regio­na­len Touris­mus. Neben Erkennt­nis­sen zu den Fertig­kei­ten kelti­scher Hand­wer­ker und Baumeis­ter ist nun auch der Wieder­auf­bau eines Zangen­tors des spät­kel­ti­schen Oppo­di­ums vor Ort möglich.

Welt­weit
Kosmos in der Kiste
Die Ausgra­bun­gen am Templo Mayor in Mexico-Stadt brach­ten 204 Opfer­kis­ten zutage, die aber­tau­sende Gaben für die höchs­ten Götter der Azte­ken beinhal­te­ten. Ein genauer Blick zeigt die bunte Viel­falt der Gegen­stände, die somit das Univer­sum im Minia­tur­for­mat abbilden.

Europa
Die Wurzeln Europas
Die Zeit der Schnur­ke­ra­mik und Glocken­be­cher im 3. Jt. v.Chr. ist eine der inter­es­san­tes­ten Epochen der Vorge­schichte. Zahl­rei­che Theo­rien versu­chen die Dyna­mik dieser Zeit zu erklä­ren. An der Schwelle der revo­lu­tio­nä­ren Verän­de­run­gen vor 5000 Jahren steht die Yamnaya-Kultur in den Step­pen am östli­chen Rand Euro­pas. Archäo­lo­gi­sche und gene­ti­sche Forschun­gen nehmen diese Zone in den Blick und versu­chen die Frage zu beant­wor­ten: Wer sind die Europäer?

Report
Vom Ehren­amt zu Citi­zen Science
Dank der ehren­amt­li­chen Boden­denk­mal­pfle­ger konnte in Gohlis bei Riesa ein zentra­ler Bestat­tungs­platz um eine Epoche ergänzt werden. Sowohl 1933 als auch während der Neugra­bun­gen 2017/18 konn­ten frei­wil­lige Helfer wesent­li­che Fort­schritte erzie­len. Somit wird an die Denk­mal­pflege appel­liert, häufi­ger Ehren­amt­li­che einzusetzen.

Report
Neues vom ältes­ten Schlacht­feld Europas

Ein ehren­amt­li­ches Taucher­team konnte spek­ta­ku­läre Metall­funde in tiefe­ren Gebie­ten der Tollense bergen. Vermut­lich blie­ben die Gefal­le­nen vom ältes­ten Schlacht­feld Euro­pas im Fluss vom Plün­dern verschont.

Sehens­wert
Hein­rich Schlie­mann privat

Inter­es­sierte können den »Vater der myke­ni­schen Archäo­lo­gie« im sanier­ten Schlie­­mann-Museum im meck­len­bur­gi­schen Ankersha­gen auf beson­dere Art kennen­ler­nen. Inter­ak­tive Medi­en­sta­tio­nen lassen Jung und Alt auf seinen Spuren wandeln, hervor­ra­gend gelun­gene Verknüp­fun­gen seiner fami­liä­ren Räume und origi­na­ler Fund­stü­cke brin­gen viele private Details ans Licht.

Sehens­wert
Auf dem Rad durch das Land der tausend Seen

Der »Radweg Berlin – Kopen­ha­gen« führt über 650 km durch Deutsch­land bis nach Däne­mark. Über die Hälfte der Stre­cke können die Radfah­rer auf ihren Draht­eseln quer durch die Meck­len­bur­ger Seen­platte verschie­dene Kultur­gü­ter bewun­dern. Gefolgt von Gesän­gen von gut 260 Vogel­ar­ten können Sehens­wür­dig­kei­ten, wie ein Slawen­dorf in Neustre­litz oder das Hein­­rich-Schlie­­mann-Museum besich­tigt werden.


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